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Die aufregende Situation nach der Geburt

Die aufregende Situation nach der Geburt

Eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Emotionen werden Mütter nach der Geburt erleben. Diese reichen von vollkommener Erschöpfung bis zu riesiger Freude und Überwältigung. Von dem ersten Moment an sind Mamas in ihr Neugeborenes verliebt. Doch ist es genauso normal, wenn Mütter ein bisschen Zeit brauchen, die tiefe Verbundenheit zum Kind zu fühlen. Aus Erschöpfung war es nach der Geburt vielleicht gar nicht möglich, diese Gefühle zu entwickeln. So viel wie möglich Körperkontakt mit dem Baby lässt die Verbundenheit allmählich wachsen. Der Tast- und Geruchssinn des Babys sind nach der Geburt voll entwickelt. Das Baby wird es lieben, eng an eng zu schmusen. Eins ist klar:  Mütter sorgen sich um ihr Baby. Sie machen sich allseits Gedanken, ob es ihrem kleinen Knirps gut geht. So beobachtet die ein oder andere Mutter ihr Baby schon mal eine Ewigkeit, um das süße kleine Wesen zu bewundern und nebenbei zu sehen, ob es ihm wirklich gut geht.

Trotz der Bemühungen der Baby-Vorbereitungen mit dem Einkauf der Dinge für das süße Baby und den Gedanken über die Zukunft, haben die Eltern vermutlich trotzdem das Gefühl, dass sich ihr ganzes Leben verändert hat. Es gibt ab nun keinen Unterschied mehr zwischen Tag und Nacht. Rund um die Uhr seid ihr für Euer Baby verantwortlich. Es ist am Anfang vielleicht noch komisch mit dem neuen Familienmitglied allein zu Hause zu sein. Doch ist es nicht ein tolles Gefühl, dass das zu Hause mit einem kleinen Menschen, den ihr auf die Welt gebracht habt, nun ein gemeinsames zu Hause der Familie ist?

Trotzdem stellen sich immer wieder Fragen, die es zu klären gilt. Wir haben ein paar davon zusammengestellt, die sich wohl jede werdende Mutter stellt…

In welchem Zustand befindet sich mein Körper nach der Geburt?

Falls ihr eine normale Geburt hattet, kann es untenherum etwas wund sein. Bei einem Darmriss oder –schnitt, kann alles etwas schmerzhafter sein. Gut tut hier die Stellen mit einem in ein Tuch gewickeltes Eispack zu kühlen. Ganz normal ist es, wenn ihr nach der Geburt noch nicht das richtige Gefühl habt, wann die Blase voll ist und ein paar Tropfen in die Hose gehen. Es liegt einfach daran, dass die Nerven des Beckenbodens während der Geburt stark beansprucht worden sind. Stärkt Euren Beckenboden mit entsprechenden Übungen und versucht diese jeden Tag durchzuführen.

Starke Blutungen, die man Wochenfluss nennt, bleiben in der Regel sechs Wochen und werden nach einer Zeit immer schwächer. Auch Nachwehen können die ein oder andere Mama betreffen. Diese treten eher bei den Frauen auf, die eine schnelle Entbindung hatten, oder ein zweites oder drittes Kind auf die Welt brachten. Doch keine Angst, auch die verschwinden ganz von alleine wieder.

Balaststoffreiche Nahrungsmittel und viel trinken sind sehr wichtig, denn viele Frauen leiden nach der Geburt an Verstopfungen. Auch muss der Körper mit einem wechselnden Hormonspiegel klarkommen. Gebt Euch die Zeit, Euch in Ruhe von Eurer neunmonatigen Reise zu erholen.

In welchem Zustand wird mein Körper nach einem Kaiserschnitt sein?

Ein Kaiserschnitt ist ein großer operativer Eingriff. Auf das Heben, was schwere als Euer Baby ist, solltet ihr verzichten. Eure Hebamme wird Euch aber dennoch ermutigen, aufzustehen und Euch ein bisschen zu bewegen. Das kann den Heilungsprozess sehr beschleunigen. Denn Schmerzen könnten eine lange Zeit, der Unbeweglichkeit verschuldet, noch stärker vorkommen. Behaltet die Kaiserschnittnarbe gut im Auge, im Falle, dass sich etwas entzündet. Wendet Euch sofort an Eure Hebamme, wenn Blut oder Eiter austritt, denn das können Anzeichen für eine Infektion sein.

Warum fühle ich mich unglücklich und gereizt?

Ein Baby zu bekommen ist ein einschneidendes Erlebnis, somit kann es Tage oder Monate dauern, bis ihr Euch in der neuen Situation eingerichtet habt. Eine große Menge Hormone verbreiten sich in Eurem Körper und es kann bei manchen Müttern zu dem sogenannten „Baby Blues“ kommen. Etwa von fünf bis acht von zehn Frauen sind von diesem Zustand betroffen. Dieser hält aber zum Glück nicht lange an, nach spätestens zwei Wochen ist die Stimmung wieder im grünen Bereich. Bittet Euren Partner, die Familie und Freunde vermehrt um Hilfe, denn die erste Zeit zu Hause sollte von viel Ruhe geprägt sein. Bleibt die düstere Stimmung aber, kann es ein Anzeichen für eine Postpartale Depression sein. Geht möglichst schnell zum Arzt, der weiß was zu tun ist. Macht Euch nicht verrückt mit Euren Vorstellungen, wie dieses neue Leben sein sollte- genießt es einfach.

Wie verändern sich meine Brüste, wenn ich mit dem Stillen anfange?

Die Brüste werden merkbar voller, fester und schwerer. Es ist völlig normal, wenn es gerade am Anfang einige Schwierigkeiten mit dem Stillen gibt. Mit der Hilfe der Hebamme bekommt Ihr die Anleitung, zum richtigen Anlegen und findet die beste Stillposition. Wundwerdende Brustwarzen können der Grund für das falsche Anlegen sein. Versucht einfach verschiedene Positionen, damit Euer Baby richtig anliegt. Lanolincreme oder das Betupfen mit ein paar Tropfen Muttermilch sind wunderbare Heilmittel für beanspruchte Brustwarzen. Wichtig ist, dass Stillen keineswegs schmerzhaft sein sollte! Bei bleibenden wunden Brustwarzen, bittet Eure Hebamme oder eine Stillberaterin um Hilfe.


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