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Auf dem Weg zum ersehnten Wunschkind – Teil 1

Der sehnsuchtsvolle Blick auf dicke Bäuche und kleine rosa Babys im Kinderwagen anderer Eltern. Die quälende Frage: warum es nicht klappt und schließlich der Druck, den man sich selbst macht, JETZT auch ein eigenes Kind haben zu wollen. Auch wenn sich die Lebenswirklichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten geändert haben: Für die meisten Frauen und Männer gehört ein Kind zu einer erfüllten Paarbeziehung und zur Lebensplanung. Doch beinahe jedes zehnte Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos.

Vor diesem Hintergrund ist es fast ein Schock, wenn sich trotz aller Mühe, der inneren Bereitschaft, der guten Planung und den Vorstellungen zu „es wäre so schön…„ keine Schwangerschaft einstellt. Jeden Monat das gleiche Hoffen und Beten, um letztendlich enttäuscht und betrübt festzustellen, dass es wieder nicht geklappt hat. Die Ursachen und Folgen einer ungewollten Kinderlosigkeit sind dabei sehr unterschiedlich und noch immer ein gesellschaftliches Tabuthema. Es ist einfach zu schmerzlich und nach wie vor herrscht die Meinung vor, dass man sich einfach nur für ein Baby entscheiden muss, dann wird alles wie von Zauberhand passieren. Die Natur richtet es schon…. Manchmal versagt aber die Natur wegen medizinischer undr seelischer Ursachen oder ganz simple an den äußeren Faktoren wie Stress, Erschöpfung oder einer „fortpflanzungsfeindlichen“ Lebensweise. Prof. Dr. Heribert Kentenich, Gynäkologe am Fertility Center Berlin, zeigt die Behandlungsmöglichkeiten bei ungewollter Kinderlosigkeit auf: https://www.informationsportal-kinderwunsch.de/behandlung/

Aber es ist ein langer, steiniger Weg – voller Hoffnung und Enttäuschung, der vom Paar vieles abverlangt, was Kirsten in ihrer Tagebucheintragung festgehalten hat. Bei ihr handelt es sich um eine ICSI – Intrazytoplasmatische Spermieninjektion, hier wird eine einzelne Samenzelle mit einer sehr feinen Nadel direkt in eine Eizelle eingeführt, die zuvor dem Eierstock der Frau entnommen wurde. Inzwischen wird ICSI in Deutschland bei unerfülltem Kinderwunsch häufiger eingesetzt als die herkömmliche In-vitro-Fertilisation. Die durchschnittliche Geburtenrate pro Behandlungszyklus wird für die ICSI mit 15 bis maximal 20 % angegeben.

Hier geht’s zu Kirstens Tagebuch: Ist man denn eigentlich anders Mutter, wenn man sich so lange sehnlichst ein Kind gewünscht hat und so vieles durchlitten hat bevor der Nachwuchs endlich da war? Eine Frage unter vielen an Leo Lemon, die vier Jahre lang alles versuchte… Hier geht’s zum Podcast


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