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Schule

Attentat als Experiment an Schule

Zum Anfang des neuen Schuljahres geht unter den Schülern früher oder später immer die Frage rum, wann denn die erste Feueralarm-Übung ist, in der heimlichen Vorfreude auf eine Freistunde. Doch einer Direktorin aus Polen reichte die normale Übung zum Schutz vor Terror nicht als Vorbereitung für die Schüler. So stürmten am 14 November letzten Jahres mehrere bewaffnete Männer die Schule in Barczewo und sorgten für Angst und Schrecken unter Personal und Schülern.
 
Was mit einem vielleicht guten Gedanken begann, endete in Panik und Chaos. Ein Schüler geriet derart in Panik, dass er im Erdgeschoss einfach aus dem Fenster sprang. Auch die Lehrer hätten sich alleingelassen gefühlt und versuchten die hysterischen Kinder wieder zu beruhigen.
 
Leider bedachte die Direktorin auch nicht, dass sich unter ihren Schülern auch Kinder befanden, die mit Autismus oder dem Asperger-Syndrom leben. Somit gefährdete sie ihre gesamte Schülerschaft, anstatt sie ordentlich auf den Ernstfall vorzubereiten.
 
Dass die Aktion völlig nach hinten losging sah Direktorin Barbara Szałaj-Borowiec jedoch ein, da sie eigentlich nur die Sicherheit der Schule im Sinn hatte und war mit ihrer Kündigung, die unweigerlich folgte, einverstanden.


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