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Antworten für Mama- und Papa-Zweifler

Antworten für Mama- und Papa-Zweifler

Wer als Mama oder Papa stellt sich diese Frage nicht mindestens einmal in seinem Leben: „Bin ich eine gute Mutter/ ein guter Vater?“

Leider fühlen Eltern sich oft sehr weit entfernt vom Supermama und -papa- Dasein. Die Selbstkritik scheint sich zu verstärken, wenn wir Eltern werden. Eben genau wegen dem wichtigsten, was wir haben: dem Nachwuchs. Plötzlich geht es um viel mehr als nur den anstrengenden Job, den strikten Ernährungsplan, das eigene Aussehen oder die Einrichtung im Wohnzimmer. Viele Gedanken kreisen dann schon mal in den Köpfen der Mamas und Papas, ob sie denn als Eltern alles richtig machen…

Nun mal Klartext: gute Eltern sind darum bemüht, ihrem Kind ausreichend Nahrung, Kleidung und ein Dach über dem Kopf zu bieten. Bei allem, was darüber hinausgeht, gehen die Meinungen sehr stark auseinander. Dass, was die Eltern für das Kind tun und für gut empfinden, ist eine höchst subjektive Angelegenheit der Gesellschaft- davon abhängig, wie man selbst aufgewachsen ist, in welchem Umfeld man sich befindet und für welchen Erziehungsstil man steht. Nehmen wir die Impfbefürworter oder –kritiker: für den jeweils Andersdenkenden wird kaum oder nur sehr schwer Verständnis aufgebracht. Auch der Satz „Babys soll man auch mal schreien lassen“, empfinden manche Mütter und Väter als völlig normal, da sie den Knirps nicht zu sehr verwöhnen wollen, für andere hingegen ist das ganze Prozedere grausam. Direktes Trösten nach dem Hinfallen ist für manche eine Mama oder einen Papa selbstverständlich, andere wollen nicht so ein großes „Tam Tam“ darum machen. Die Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Es gibt eben kein allgemein richtiges Bild, wie sich eine Mutter oder ein Vater zu verhalten haben.

Wenn Ihr, liebe Mamas und Papas, doch so sehr an Eurem Mutter und Vater-Dasein zweifelt, wie wäre es mit einem „Gute-Mutter/Vater-Tagebuch“? Ihr schreibt jeden Abend auf, was ihr an dem Tag gut gemacht habt, nachdem ihr alle Punkte auflistet, die ihr an Euch als Mutter/Vater schätzt. An Euren „Rabenmütter/-väter“-Tagen, an denen ihr schon mal denkt: „Als Mutter/Vater bin ich eine Vollniete“, wird es Euch sehr gut tun, darin zu lesen. Auf Dauer kommt es zu mehr Gelassenheit, die im Familienalltag auf keinen Fall Schaden wird. Wir alle wollen nur eins, dass unsere Kinder uns für gute Mütter und Väter halten, auch später, wenn sie selbst einmal Kinder haben…

Wir stellen Euch vor dem abschließenden Mut machenden Video die 7 Mama-Typen vor, die üblicherweise in den Köpfen der Muttis herumschwirren. Sind wir mal ehrlich: Antwort 7 möchte doch jeder am liebsten sein oder?

  1. die eigene Mama
    • für jeden dritten Deutschen ist die eigene Mama das wichtigste Vorbild, trotzdem kritisieren wir sie gerne
  1. die prominente Mutter
    • hat meist keine Zeit, weil sie neue Kinder adoptieren möchte oder Politik für andere Kinder macht
  1. die „traditionelle“ Mutter
    • zu Ostern macht sie einen Hefezopf, zu Weihnachten wird immerzu gebacken
    • liebevoll und warmherzig breitet die Mama ihre Arme um die Brut aus
  1. die Karriere-Mutter
    • trotz dem Mama- Sein ändert sich bei dieser Mama nicht viel
    • sie steigt nur für kurze Zeit aus dem Berufsleben aus, mit den Kinder wird „Quality time“ nach der Arbeit verbracht
  1. die kumpelhafte Mutter
    • mit dieser Mutter kann man Pferde stehlen, ob mit den Jungs zum Fußball oder den Mädels zum Shoppen, ihr kann man einfach alles erzählen
  1. die strenge Mutter
    • sie zwingt ihre Kinder beispielsweise zum Ballett- und Klavierunterricht und natürlich zum Stillsitzen und trägt üblicherweise einen streng nach hinten gekämmten Zopf
  1. die Supermama
    • sie ist perfekt gestylt, führt eine erfüllte Ehe und ist erfolgreich im Beruf
    • führt nebenbei den perfekten Haushalt und engagiert sich für ihre Kinder, gibt ihnen die nötige Liebe und Geborgenheit
    • die Kinder sind einfach rundum glücklich und haben gute Manieren

Für alle Zweifler unter uns: Schaut Euch hier das bewegende Video „Taking a Stand for parents (You are doingood)“ an, in dem uns so einiges klar werden sollte:

http://www.minutemaid.com/content/minutemaid/en/home/blog/taking-a-stand-for-parents/


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