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Alain Braconnier: Mutterliebe. Warum Söhne starke Mütter brauchen

„Die Liebe einer Mutter macht stark. Außer in Fällen übermäßiger Anhänglichkeit hindert sie einen Jungen keineswegs daran, ein Mann zu werden – ganz im Gegenteil“, so Alain Braconnier in seinem Werk zur und über die Mutter.
Alain Braconnier stellt anschaulich die Bandbreite der unterschiedlichen Muttertypen dar und es gelingt ihm, zu zeigen, dass Söhne eine starke Mutter brauchen, die trotz aller Zuwendung und Liebe auch in der Lage ist, Grenzen aufzuzeigen. Mütter „müssen zugleich liebevoll und stark sein, um ihrem Sohn zu ermöglichen, gleichzeitig stark und sensibel zu werden“ so sein Plädoyer. Die Voraussetzung: Verständnis und Wissen. Beides gebündelt auf dreihundert Seiten hier zwischen den Buchdeckeln. Denn Mütter richten sich automatisch mehr nach ihrem Sohn als nach ihrer Tochter, egal ob beim Stillen, wo er fester an die Brust gepresst wird oder bei seinen Schlafphasen. Der Körperrhythmus eines Sohnes wird viel mehr adaptiert als der einer Tochter. Jungs sind konkurrenzorientiert, sie lieben den Wettbewerb und messen sich gerne mit anderen (auch mit dem Vater, siehe unser Thema von letzter Woche)

Wenn Mütter ihre Söhne erreichen wollen, sollen sie solch Wissen zum Verhalten von Jungen im Hinterkopf behalten. Anstatt zu schimpfen ist es daher ratsamer, Jungs auf den Erfolg oder den Misserfolg ihrer Handlungen anzusprechen und damit an ihren Ehrgeiz, der Beste sein zu wollen, zu appellieren.

Viele Beispiele direkt aus dem Leben und Bezüge aus der Historie, die so manch Eigenart und Reaktion verständlicher macht – unser Buchtipp für alle Mütter oder junge Männer, wenn sie Lektüre für ihre starke Mutter brauchen…


Mutterliebe: Warum Söhne starke Mütter brauchen


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